Ich möchte meinen Gartenzaun streichen. Muss ich mich dabei an gewisse Jahreszeiten halten?

Zäune benötigen einen guten Schutz gegen Feuchtigkeit, Mikroorganismen oder Insekten. Die Materialien neuerer Zäune werden vom Werk meist mit sog. Kesseldruckimprägnierungen geschützt. Ältere Gartenzäune, die dies nicht vorweisen können, sollten je nach Standort und Witterung alle 3-6 Jahre neu gestrichen werden. Empfehlenswert für den Zeitpunkt des Zaunstreichens sind trockene Jahreszeiten oder zum Ende einer Schönwetterperiode. Generell gilt, je trockener das Wetter, desto besser! Wichtig ist auch, dass das Holz selbst trocken ist, damit Farbe oder Lasierungen gut aufgetragen werden können.

Wie kann ich Trockenrissen im Holz weitestgehend vorbeugen?

Holz trocknet von innen nach außen, dadurch schrumpft das Splintholz um den noch feuchten Kernholzbereich. Die Folge daraus – es kann zu Rissen kommen. Holz arbeitet ständig und nimmt Feuchtigkeit aus seiner Umgebung auf, wodurch es zu Volumenänderungen kommen kann. Ist Holz der direkten Witterung ausgesetzt, wird dieser Vorgang signifikant verstärkt. Die entstandenen Risse verringern die Tragfähigkeit des Holzes und bieten zudem beste Voraussetzungen für die Eiablage von Insekten. Schutzlacke auf der oberen Schicht des Holzes  minimieren den erwähnten Feuchtigkeitsaustausch und die damit verbundene starke Beanspruchung des Holzes. Mit der Auswahl des passenden Holzes für den richtigen Bestimmungszweck, kann Trockenrissen gut vorgebeugt. So sollte man darauf achten im Außenbereich nicht zu dunkles Holz zu nehmen, da sie dieses durch die Sonneneinstrahlung signifikant mehr erhitzt und dadurch mehr ausdehnt, als vergleichsweise helleres Holz.

Wie entfernt man Pilzbefall im Holz?

Pilzbefall im Holz ist, wenn auch für den Menschen unschön, ein sehr natürlicher Prozess. Der Pilzbefall verwandelt in der Natur das Holz in Humus, das dem Wald dann wieder als Nährstoff zur Verfügung steht. Dieser Vorgang hat auf Holzterrassen, Holzzäunen etc. jedoch nichts zu suchen und muss unbedingt verhindert werden. Die Ursache jeden Pilzbefalls im Holz ist Feuchtigkeit, die aus Sporen den Pilz entstehen lässt. Da Holz natürlicherweise immer die Feuchtigkeit aus seiner Umgebungsluft aufnimmt, ist Holz gewissermaßen immer gefährdet von Mikroorganismen befallen zu werden. Präventionen schaffen hier allerdings gute Möglichkeiten dem zu entgehen. Ist das Holz allerdings schon vom Pilz befallen, hilft nur noch das großzügige Abtragen der betroffenen Stellen.

Die naheliegendste Möglichkeit, Pilzbefall im Holz zu verhindern, ist eine Bauweise, die eine dauerhafte Trockenhaltung des Holzes sicherstellt  – auch konstruktiver Holzschutz genannt. Gerade im Außenbereich ist dies jedoch nicht immer zu gewährleisten. Daneben gibt es den physikalischen Holzschutz. Diese Beschichtungsmethode bietet Schutz gegen mechanische Beanspruchung sowie z.B. Witterungsbedingungen; ist jedoch keine verlässliche Methode gegen den Befall von Insekten oder Mikroorganismen. An dieser Stelle hilft am ehesten der chemische Holzschutz. Holzschutzmittel, auch Biozidprodukte genannt, beugen auf chemischem oder biologischem Weg Schadorganismen vor.

Gibt es Favoriten bei der Holzwahl für Fußbödenbeläge?

Die Auswahl an Oberflächen für Fußböden ist groß. Es gibt über 100 Materialien, die sich eignen als Fußbodenoberfläche verarbeitet zu werden. In erster Linie ist die Auswahl natürlich eine Frage des Geldes. Originalparkett ist um einiges preisintensiver als bspw. Laminat. Bei der Auswahl sollten Sie neben dem Budget auf die Anforderungen des Beanspruchungsgrades achten. Bei häufiger Benutzung und hoher Beanspruchung eignen sich harte Hölzer wie Buche, Eiche oder Esche. Wie überall gibt es auch in der Wahl des Fußbodenmaterials gewisse Trends. So ist Kork derzeit ein beliebtes Material bei den Fußbödenbelägen. Es ist resistent, wirkt sehr naturverbunden und schafft dementsprechend ein wohliges Raumklima. Desweiteren ist es derzeit sehr angesagt einen Fußbodenbelag im „Used-Look“ zu wählen. Hier spart man freilich nicht an Qualität, sondern schafft sich ein modisches und trendiges Wohngefühl. Bei dieser Art von Fußbodenmaterial werden die natürliche Maserung und Astlöcher nicht bearbeitet. Die Devise dabei lautet: Je naturgetreuer die Materialien sind, desto behaglicher wirkt der Raum.